Neues Wildstaudenbeet jäten – Pflege im Oktober

Trockenresistente Pflanzungen werden heute gerne in eine mineralische Mulchschicht aus Sand oder einem Sand-Kies-Gemisch oder direkt in Kies oder Splitt gepflanzt. Dort dürfen sich bei meinem Ansatz die Wildstauden aussamen und alle Lücken füllen, während man immer nur die unerwünschten Beikräuter, vor allem die wilden Gräser, herausjätet.

Dafür muss man mit sich mit Schäufelchen und Eimer hinknien. Durch den leichten Sand wie in diesem neu angelegten Garten geht das Jäten aber ganz leicht. Vergisst man Gräser, Schöllkraut, Hahnenfuß oder Löwenzahn jedoch ein Jahr lang, dann wird ist es so viel schwerer zu jäten.

Machen wir es uns also leicht und jäten – gerade am Anfang – regelmäßig, damit sich die Gräser und Beikräuter gar nicht erst festsetzen können.


Man muss eigentlich nur die ortsüblichen 5-10 Unkräuter genau kennen. Die anderen Sämlinge kann man dann getrost wachsen lassen. Da man ja regelmäßig, alle 6 Wochen vorbeikommt, sieht man rechtzeitig, falls doch ein unerwünschtes Wildkraut zur Blüte gelangt und kann es dann noch problemlos aus dem lockeren Mulch ziehen.

Hier in dem Video von meinem YouTube Kanal „Einfach Naturgarten“ zeige ich das an einem neuangelegten Hanggarten mit einem großen Staudenbeet mit Sandauflage:

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