Meine Kompoststatt

Seit nun rund 17 Jahren baue ich jedes Jahr Schicht um Schicht einen Kompost auf, der nicht mehr umgesetzt werden muss sondern in wenigen Monaten zu krümeligem, nährstoffreichem Mulchdünger wird. Das Verfahren habe ich von Alwin Seifert. Da es sehr rückenschonend ist, behalte ich es nach wie vor bei. Zuunterst werden Zweige gelegt, darauf eine Schicht Wurzelunkräuter wie Quecken, Grassoden mit Quecke (bzw. hier: Honiggras, das sich in unseren Moorgärten wie Quecke verbreitet und hier so genannt wird). Die liegen dann so tief unten im Komposthaufen, dass sie gut vergehen. So kommen keine Quecken auf die Gemüsebeete. Darauf dann immer 20 cm Grünabfälle gemischt mit Laub und Staudenschnitt. 1 x dazwischen den notwendigen Gartenkalk über den Komposthaufen gepudert. Und darauf eine gute Lage frischen Pferdemist. Wieder 20 cm Grünabfälle mit Laub, Schnitt und Kalk. Und darauf wieder Pferdemist. Und so weiter, bis ich 1 m erreicht habe. Das Ganze ca 4 Monate bzw über den Winter unter eine Decke aus Grasschnit6t liegen lassen. Und fertig ist der schönste, duftende Kompost für alle Gemüsebeete.

Wenn jetzt im Spätwinter zuviel Gehölzschnitt anfällt, dann wir er an einer Stelle wie vorne links gesammelt und nach und nach unten in den Kompost eingearbeitet.

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