Heimische Naturgarten-Stauden: Hellgelber Lerchensporn für den trockenen Schatten

Dieses Jahr hat sich der hellgelbe Lerchensporn (Pseudofumaria alba, früher Corydalis ochroleuca) sehr bei mir vermehrt. Er besiedelt gern schattige Plätze, die er aus dem Gebirge kennt. Auch auf der Nordseite des Hauses, direkt an der Mauer, also an einem trockenen Problemstandort, kommt er dieses Jahr besonders gut. Er versamt sich sogar an die trockensten und schattigsten Stellen und ist auf jeden Fall eine große Bereicherung.
Er umspielt die Kanten und Mauern so schön und blüht darüber hinaus noch von Mai bis in den Herbst. Das ist für eine heimische Wildstaude wirklich selten.
Normalerweise sage ich immer, dass man damit rechnen kann, dass jede Staude je nach Wetterlage 2 – 3 Wochen blüht. Das klingt sehr kurz, aber der Garten ist so abwechslungsreich, dass immer etwas anderes blüht.

Gerade lese ich, dass dieser Lerchensporn auch unter Eiben und Platanen wachsen soll. Das wäre dann wirklich ein Problemstandort, für den es nicht viele Pflanzen gibt.

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