Kräuterrasen und Wiese statt Rasen

Jetzt ist unser Kräuterrasen vom Frühjahr richtig hoch gewachsen und man sieht die Mähwege, die hindurchführen. Das sieht schön aus, solange die Beete höher sind und deutlich stärker blühen. Dann sieht man den Unterschied zwischen Kräuterrasen und Beet. In den Beeten blüht jetzt die Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis). Eine der Leitstauden meines Beetes, das ja eine „stilisierte Wiese“ darstellen soll.

Die Wiese und der Kräuterrasen ist übrigens grüner und blüht gar nicht so bunt, wie es manche billige Einjährigen-Mischungen versprechen. Aber so sind Wiesen hier bei uns ja auch. Es blühen bestimmte Arten, nicht ein ganzer bunter Blumenstrauß an bunten Farben. Und jedes Jahr kommt im Garten eine Art aus den Beeten dazu.

Demnächst muss der Kräuterrasen dann aber wirklich einmal gesenst werden, wenn es jetzt trocken wird. Am besten kommen Nachbars Ponys noch einmal herüber und fressen mir alles herunter. Das ist so schön natürlich und einfach zugleich.

Im Kräuterrasen blüht gerade hier und da die Ochsenzunge (Anchusa officinalis) auf, die aus dem Kalksandbeet kommt. Sie wird von vielen kleinen Hummeln beflogen und ist eine wirkliche Bereicherung meines Gartens geworden.

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