Ziergarten mit naturnahen Elementen

Ein Ziergarten mit naturnahen Elementen enthält die üblichen Zierpflanzen, weil sie spät blühen, besonders gut duften oder weil die Kunden einfach an ihnen hängen und an diese Art von Gärten gewöhnt sind. Daneben kann solch ein klassischer Garten jedoch auch viele heimische Pflanzen enthalten. Ich nenne diese Pflanzen oft „Akzeptanzpflanzen“. Es sind die Malven, Glockenblumen, Schlüsselblumen, der Lerchensporn, die eine oder andere ungefüllte europäische Wildrose, Pfaffenhütchen, Kornelkirsche etc.

Je nach Gartensituation kann das ganz unterschiedlich aussehen. Manchmal erkennt nur ein Spezialist, dass hier überall auch heimische Pflanzen untergebracht sind.

Gönnen Sie der Natur einen Platz in Ihrem Garten z.B. mit einer Wildstrauchhecke, die nicht geschnitten wird und daher blüht und fruchtet. So finden sich wieder mehr Käfer und Vögel im Garten ein.

Oder mit den sich selbst gut aussäenden heimischen Glockenblumen, Königskerzen und Färberkamillen im Beet oder mit Walderdbeeren, Schlüsselblumen. Lungenkraut und Lerchensporn im Schatten der Sträucher. Viele heimische Wildbienen werden den Weg in Ihren Garten finden.

Entdecken Sie, welche Ihrer Gartenblumen und Sträucher heimische Wildpflanzen sind.

Wenn ein Ziergarten „ordentlicher“ aussehen soll, dann wird er oft intensiver gepflegt und macht daher natürlich mehr Arbeit.

Aber vielleicht kann eine Naturgarten-Beratung Ihnen zeigen, wie man den Garten ein wenig mehr sich selbst überlassen kann. Vielleicht kompostieren Sie nun alle Zweige als Flächenkompost unter ihren Sträuchern und fördern so die Käfer. Vielleicht lassen Sie etwas Sand für Wildbienen und eine Ecke mit Brennesseln für Schmetterlingsraupen. Vielleicht lernen Sie den Rasenschnitt unter den Sträuchern zu verteilen oder mähen den Rasen an manchen Stellen einfach nur noch jedes zweite Mal. Es gibt viele Möglichkeiten, die Natur in einen biologischen Ziergarten einzuladen. Lassen Sie sich inspirieren! 🙂

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